Der Begriff „Marketing“ stammt vom englischen Wort „market“ (Markt) ab und wurde erstmals zwischen 1905 und 1920 an US-amerikanischen Universitäten verwendet. Er beschreibt die systematische Beeinflussung von Märkten, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Früher wurde in Deutschland eher der Begriff „Absatzwirtschaft“ verwendet, bevor sich „Marketing“ in den 1970er Jahren durchsetzte.
Marketing war lange eine Maschinerie. Sie ratterte unermüdlich: Emotionen wecken, Bedürfnisse erzeugen, Dringlichkeit inszenieren. Wer laut genug rief, wer mit größten Hebeln zog, gewann Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit, Umsatz. Im klassischen Push-Marketing ging es darum: Menschen aktiv zu erreichen, zu triggern, zu überzeugen, zu verkaufen. Gleichzeitig existierte das Pull-Marketing als Gegenpol – dort wurden Menschen eingeladen und angezogen, über Story, Sinn und Marke. Doch auch dieser Ansatz blieb oft im Rahmen der Maschine – es war halt alles „Marketing.“

Wie geht es Dir, wenn Du den Begriff „Marketing“ hörst? Ich muss ehrlich sagen, dass ich ich oft zusammenzucke, wenn ich diesen Begriff höre oder wenn jemand sagt, dass er „im Marketing“ arbeitet. Auch wenn ich selbst ja in diesem Bereich tätig bin! Aber ganz oft wird im Marketing unheimlich viel Gedöns gemacht, es wird geplant, gemacht und getan – und am Ende bleiben die Ergebnisse aus. Aber wir können sagen, dass wir eine geile Kampagne gefahren und womöglich noch auf Social Media viral gegangen sind…
Echte Begegnung statt Inszenierung
Heute spüren wir einen Bruch. Wir sind nicht länger bereit, Teil einer unablässigen Marketing-Maschinerie zu sein, in der wir permanent konsumieren, kaufen, mehr haben wollen – oft unabhängig davon, ob wir es brauchen oder nicht. Ein Kurs hier, ein Coaching dort, ein Produkt noch – alles im Kreis. Und oft bleibt das gute Gefühl aus: es fehlt Tiefe, Substanz, Authentizität.
Wir bewegen uns in einer Zeit, in der echte Begegnung wichtiger wird als Inszenierung. Transparenz wichtiger als Versprechen. Verbindung wichtiger als Kampagne. Und darum geht es mir: Ich glaube an authentisches Marketing. Nicht als Gegenbewegung zum Push-Marketing, sondern als Entwicklung hin zu einer ehrlichen Art, wie wir Unternehmen, Marken und Menschen sichtbar werden lassen. Denn wir spüren mittlerweile deutlich, ob etwas ehrlich ist oder nicht. Sensible Menschen sowieso.
Die Schattenseiten einer Marketing-Maschine
Wenn Marketing nur noch eine Maschine ist, passiert folgendes:
- Menschen werden nicht mehr erreicht, sondern gejagt. Wer zu spät klickt, hat verloren (FOMO – fear of missing out, die Angst, etwas zu verpassen)
- Der Fokus verschiebt sich von Wertschöpfung und Mehrwert hin zu immer schnellerem Konsum. Kaufen um des Kaufens willen (siehe Black Friday & Co. …)
- Der Mensch wird zur Zielgruppe, zur Zahl, zum KPI – und verliert Persönlichkeit, Geschichte, Tiefe (übrigens auf beiden Seiten: der Verkaufs-Seite und der Zielgruppe)
- Authentizität wird zur Strategie – und verliert ihre Echtheit, wenn sie nur noch kalkuliert ist (das ist tatsächlich für viele UnternehmerInnen und Selbständige eine Gratwanderung).
Wir kennen das: Der Newsletter, der immer wieder kommt (ja, ich biete auch einen Newsletter an… ein Werkzeug, das einfach zur Sichtbarkeit dazu gehört). Das Webinar, das einen überrollt. Das Coaching, das uns das ultimative „Mehr“ verspricht – und uns am Ende leerer zurücklässt. Die Marke, die uns zeigen will, wie wir uns zu sein haben. Die ästhetisch perfekt (Instagram-Feed), der inhaltlich jedoch hohl wirkt.
Und hier liegt die Crux: Wer in dieser Maschine mitläuft, fühlt sich irgendwann nicht mehr gesehen, sondern gedrückt. Nicht mehr inspiriert, sondern überfordert. Nicht mehr verbunden – sondern entfremdet. Ich weise wieder darauf hin: auf beiden Seiten – der Verkaufs-Seite und der Zielgruppe.
Authentisches Marketing – Einladung statt Überfall
Authentisches Marketing ist anders. Es beginnt im Stillen. Es lädt ein. Es stellt Fragen. Es zeigt Persönlichkeit. Es zeigt WIRKLICHKEIT. Nicht nur das perfekte Bild, sondern auch das dahinter: die Werte, die Menschen, die Geschichten. Es setzt auf Pull statt Push.
Was heißt das konkret?
- Es heißt, sich selbst zu zeigen: mit Stärken und Schwächen. Nicht perfekt, aber echt.
- Es heißt, nicht nur zu verkaufen – sondern zu dienen: Einen echten Mehrwert zu liefern.
- Es heißt, den Dialog zu pflegen: Zuhören, reflektieren, mitdenken, nicht nur senden.
- Es heißt, Raum zu geben: Raum für Menschlichkeit, Begegnung, Vertrauen.
- Es heißt, visuell und sprachlich so zu arbeiten, dass man nicht druckausübend wirkt – sondern einladend.
Wenn Du bei einer Marke, einem Angebot, einem Coaching etwas spürst wie „Für dich gemacht“, dann beginnt wirkliche Sichtbarkeit. Nicht laut, nicht aufgeblasen – sondern resonant. Die Menschen merken, dass hier nicht nur etwas verkauft, sondern etwas geteilt wird. Eine Vision, ein Anliegen, ein Aufruf.

Meine Mission: Fotografie & Design für authentisches Marketing
Als Fotografin und Designerin liegt mir genau dieser Wandel am Herzen. Ich unterstütze dich – und dein Business –, sichtbar zu werden auf eine Art, die deiner Persönlichkeit entspricht. Denn: Wenn dein Außen nicht mit deinem Innen übereinstimmt, entsteht Dissonanz. Und Dissonanz spürt man im Markt.
Meine Herangehensweise:
- Fotografie: Nicht gestellte Perfektion, sondern echte Begegnung. Du vor der Kamera – so, wie du bist. Dein Wesen sichtbar machen. Der Blick, das Lachen, die Präsenz – nicht das Model-Ideal (okay, ein bisschen Posing ist auf Fotos immer dabei. Fotos sind eben – Bilder von Dir)
- Design: Deine Marke im Bild, dein Stil im Layout, deine Werte im Ausdruck. Es geht nicht nur um ein Logo oder einen Flyer – sondern um visuelle Sprache, die echt und hörbar ist.
- Botschaft: Nicht nur schön aussehen, sondern verstanden werden. Deine Geschichte, deine Haltung, dein Warum stehen im Mittelpunkt.
- Prozess: In vertrauensvoller Zusammenarbeit. Offen, direkt, menschlich. Kein Marketing-Buzz, kein Druck, kein „Jetzt sofort kaufen“. Sondern: Du, dein Raum, dein Tempo.
Ich glaube: Die Zukunft des Marketings gehört denen, die sich trauen, weniger laut – aber dafür klarer zu sein. Die wahrhaftig kommunizieren. Die mit Integrität handeln. Die sichtbar werden, ohne sich zu verbiegen.

Warum gerade jetzt?
Weil sich etwas verschiebt. Weil Menschen mehr wollen als „nur ein Angebot“. Weil sie merken: Es geht nicht länger nur um Features und Vorteile, sondern um Begegnung, Sinn, Verbindung. Weil die Maschine zwar laut war – aber nicht erfüllend. Weil wir nicht mehr nur KonsumentInnen sein wollen, sondern Teil von etwas Echtem.
Und ja: Diese Verschiebung zeigt sich schon heute. Marken, die offen sind, gewinnen Vertrauen. Selbstständige, die sich zeigen mit Herz und Haltung, gewinnen nicht nur KundInnen, sondern Community. Und jene, die sich hinter Perfektion verstecken, riskieren, als unauthentisch zu gelten – und damit unsichtbar zu bleiben.
Ein Aufruf zur Veränderung
Wenn du dich fragst: „Geht das auch anders?“, dann ist die Antwort: Ja. Und ja, es ist nötig. Es genügt nicht mehr, einfach präsent zu sein. Es geht darum, sichtbar & wahr zu sein. Zu verkörpern. Es geht nicht darum, mehr zu verkaufen, sondern richtig. Es geht nicht darum, größer zu wirken, sondern tiefer verstanden zu werden.
Ich lade dich ein: Schau hin. Welche Botschaft willst du wirklich senden? Wie möchtest du wahrgenommen werden? Und wie kann dein Erscheinungsbild – in Fotografie und Design – das reflektieren? Welches Gefühl willst du erzeugen, wenn jemand auf deine Website kommt, dein Instagram-Bild sieht oder deinen Flyer in der Hand hält?
Fazit
Marketing darf sich wandeln… und wir dürfen mitgehen. Weg vom druckmachenden Push, hin zum einladenden Pull. Weg von der Maschine, hin zur Marke mit Menschlichkeit. Authentisches Marketing ist keine Nische, es ist die Zukunft. Und sie beginnt mit jedem Bild, jeder Farbe, jeder Botschaft, die wahrhaftig ist.
Wenn du bereit bist, diesen Weg zu gehen – mit Klarheit, Stil und deiner unverwechselbaren Persönlichkeit – dann unterstütze ich dich gern mit meinen Kompetenzen: Fotografie und Design, ganzheitlich gedacht.
👉 Möchtest du herausfinden, wie dein authentisches Marketing aussehen kann?
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Ich freue mich sehr auf unser Kennenlernen und darauf, mit dir gemeinsam sichtbar zu werden – in deiner Echtheit.
Herzliche Grüße 🧡
Susanne

